Die Reise zu den Farben unserer Erde
Ein indianisch inspiriertes Theaterstück zum Thema „Eine-Welt” und zur Vielfalt der Kulturen

Regie : Thomas Willhöft

Themen : Eine-Welt, Indianer, Reisen, Vielfalt der Kulturen, Völkerverständigung, Flüchtlinge, Frieden
Teilaspekte
: Englisch, Europa, Grenzen, Farben

Ab 5 Jahren

Für Grundschulen zum Teil auch mit Englisch bzw. Französisch

Spielform/Besonderheiten : Schauspiel, Erzähltheater, Figurentheater, Objekttheater mit Gesang, Tanz, Bewegung, Klängen, Live-Musik und dem Bezug zum Publikum.

Sehen Sie das Video:

TamBambura_Farben_160822_M Portrt-23xa_ret02_200br

 

Das Theaterstück wurde in kindgerechter Weise aus den Mythen der Wampanoag-Indianer entwickelt:
sie verehrten die Erde als „unsere Mutter Erde“.
Die Indianer glaubten an den großen Zauberer „Maushop“, der aus 4 Lehmsorten die Menschen verschiedenfarbiger Völker erschuf. Er teilte sie den 4 Himmelsrichtungen und den Kontinenten zu.

Zusätzlich schenkte er ihnen die Gesundheit für die Körper, die Liebe für die Herzen, den Verstand für die Gedanken und die Seelen für die Verbindung zum Großen Geheimnis, auf dass sie sich mit allen verschiedenfarbigen Menschen der Welt verwandt fühlen.
Doch es gab noch den eifersüchtigen Zwillingsbruder Matahdou, der den Menschen die Krankheit, den Hass, die Verwirrung und die Vergesslichkeit brachte …

Früher wie heute war und ist das Menschsein so bunt und vielfältig! Trotz allerlei Unterschiede haben die Menschen vieles gemeinsam: so lieben sie z. B. die Musik. Und sie sind neugierig, die Welt kennenzulernen, wie der dunkelhäutige Junge aus dem Süden, der hinaus in die Welt will. Aufgewachsen in Armut möchte er sein Glück in Europa suchen.
Als es später in seiner Heimat unmöglich ist, in Frieden zu leben, schicken ihn seine Eltern alleine weg. Mit einem kleinen Boot fährt er abenteuerlich über das gefährliche Meer Richtung Norden. Er gerät in Not und wird glücklicherweise von hilfsbereiten Menschen gerettet. Aufgenommen in einer fremden Welt findet er bald viele Freunde …

Aus starkem Heimweh und der Sehnsucht zu seinen Eltern entsteht die Idee, die Völker zu einem gemeinsamen Fest einzuladen.
Wie es früher die Indianer taten, so bittet der Junge mit den anderen Kindern den Adler um Hilfe. Dieser fliegt hinaus in die Welt und ruft alle zum großen Kreis der Menschenfamilie zusammen.
So kann das Fest für „unsere Mutter Erde” beginnen.

Die Handlung wird immer wieder durch live-gespielte Musik wie z. B. mit der Querflöte und mit Klängen untermalt.
Durch ein spezielles Tonaufnahme- und Wiedergabeverfahren wird es hierbei für den Spieler möglich, Klangteppiche zu erzeugen und mehrstimmig Musik zu spielen.

Das Theaterstück bietet in lustiger und ebenso ernster Weise den Blick auf unsere Erde als „Eine Welt für alle“. So können wir uns wie eine große bunte Familie sehen - egal welche Hautfarbe und welche besonderen Fähigkeiten wir haben.
Die Denkweisen der Indianer sind hierbei in der heutigen Zeit ein Vorbild für tolerantes, achtsames und helfendes Miteinander der verschiedenen Kulturen.

Der Regisseur Thomas Willhöft ist seit vielen Jahren mit den Weisheiten der Indianer vertraut. Er ist als Geschichtenerzähler unterwegs und leitet indianische Schwitzhütten-Rituale.


Interessant für Grundschulen:

Im Theaterstück kommt teilweise die englische Sprache vor. Die englischen Sätze sind einfach und werden parallel auch in Deutsch gesprochen. Den Kindern wird hierbei indirekt der Wert einer gemeinsamen Weltsprache vermittelt.

Für Kindergärten gibt es eine angepasste Version.


Zum Stil der Aufführung:

Runde Formen sind in verschiedenster Art durchgängig wahrnehmbar – wie bei Mutter-Erde, Gong-Sonne, Schellenmond oder den lampionartigen Köpfen der Figuren. Rund ist auch der Kreis, der in der indianischen Kultur eine zentrale Bedeutung hat:: “Wenn alle - Steine, Pflanzen, Tiere und Menschen - einen Kreis bilden, dann können wir die Verwandtschaft untereinander fühlen …”
Die Objekte des Stücks sind stilistisch reduziert und damit fantasieanregend dargestellt.

Eine wesentliche Inspirationsquelle war das empfehlenswerte Buch
„Rückkehr zur Schöpfung – die ursprünglichen Weisungen der Wampanoag-Indianer“ von Manitonquat (Biber-Verlag).

Kommentare von Presse und VeranstalterInnen:

„Alle Kinder sind mucksmäuschenstill, denn es ist Theaterzeit an der Grundschule. Das liegt vor allem an Matthias Störr, der mit seinem Stück „Die Reise zu den Farben unserer Erde“ die Kinder in seinen Bann zieht. Diese indianisch inspirierte Geschichte ist aktueller denn je ... Es geht um Toleranz und es geht vor allem darum, wie vielfältig und bunt die Menschen dieser Erde sind ...“

„Um seine Geschichte zu erzählen, zieht Matthias Störr gekonnt alle Register. Er schlüpft so rasend schnell in die unterschiedlichsten Rollen, ist mal Erde, mal Sonne, mal Mensch, dass den Kindern Hören und Sehen vergeht. Mit großen Augen begleiteten alle Grundschüler die Mixtur aus einer indianischen Jahrhunderte alten Geschichte und einer brandaktuellen Geschichte. Mit variierender Stimme, großen Gesten und Mimik nimmt er alle Kinder mit, bringt sie zum Lachen oder regt sie zum Nachdenken an. Matthias Störr wandelt auf der ganz in Blautönen gehaltenen Bühne aber nicht nur als Schauspieler. Störr ist Musiker, Tänzer und Entertainer zugleich. Er spielt Querflöte, wackelt mit dem Po und tanzt Samba. Mit dieser Inszenierung der Extraklasse versetzt er die Kinder immer wieder in Erstaunen ...“

„Applaus für ein grandioses Schauspiel, in dem der Blick auf die Vielfalt der Menschen, auf Menschlichkeit und Achtsamkeit gerichtet und als das Merkmal betrachtet wird, das den Mensch zum Menschen macht.“
„Sehr anschaulich dargestellt erfuhren die Kinder von den unterschiedlichen Kontinenten und verschiedenen Kulturen unserer Erde ...“

„Die unterschiedlichen Figuren wie Sonne und Mond, die Figuren der Nationen, der Adler, die Musik und die Toneffekte rundeten das sehr schöne Spiel ab.“

„Es handelt sich um ein heiteres und ernstes Spiel zu den Themen Eine Welt, Vielfalt der Kulturen und Migration; es passt somit gut in unsere Zeit ...

„Der Schauspieler, Musiker, Sänger und Tänzer Matthias Störr erzählt und spielt die Geschichte sehr eindrucksvoll: Er tanzt mit der Erdkugel in den Händen über die Bühne, Sonne und Mond erscheinen ...“

„Bei diesem Stück ist alles in Bewegung. Matthias Störr erzählt, singt, springt und tanzt über die Bühne, alles dreht sich, alles bewegt sich: die Sonne, der Mond, die Erde und die gerade erst erschaffenen Menschen. Er spielt einstimmig Querflöte und lässt sie - wie durch Magie - mehrstimmig erklingen ...“
„Matthias Störr hat alle Zuschauer mitgenommen auf die spannende Reise zu den Farben der Erde.“

TamBambura_1611_Hchdf_gstlt-25bquadx_200br
TamBambura_1611_Hchdf-12cquadx_200br
Tambambura_1611a_Nllmbch-26ax200br E_Mus_Cred_Hnws_200quad
TamBambura_1611b_Nllmbch-22ax_200br
TamBambura_1611_Hchdf-72cretx_200br
TamBambura_1611a_Nllmbch-10bx_200br
TamBambura_1611b_Nllmbch-12ax_200br
TamBambura_1611_Hchdf-27bx_200br
TamBambura_Erde_Pro14a_coop_200quad
TamBambura_1611_Hchdf-56bquadx_200
TamBambura_1611b_Nllmbch-02bretquadx_200br
TamBambura_1611_Hchdf_gstlt-21aquadx_200br
TamBambura161104LB-20xretop200br
TamBambura_1611a_Nllmbch-23ax_200br
TamBambura_1611_LB_KG_gstllt-12aretquadx_200br
TamBambura_1611a_Nellmbch-30bretx_200br
TamBambura_1611a_Nllmbch-42cquadx_200br
TamBambura_1611a_Nllmbch-38bx200br
TamBambura_161104LBKG_gstllt-12axretopquad
TamBambura_1611_Hchdf-77cretquadx_200br
TamBambura_1611a_Nllmbch-51bx_200br
TamBambura_1611a_Nllmbch-45bx_200br

v v v  PLAKAT-BILD VERGRÖSSERN   v v v

TamBambura_Eine-Welt_Plakat_HP_600br_200br

Zur Startseite

Theater TamBambura
0176.56.89.55.22
info@tambambura.de